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  In der ersten Phase des Laboraufbaus beschäftigt sich das IP3-Team mit neuen Materialien für die organische Elektronik und die heterogene Katalyse. Weitere Einsatzgebiete für nanostrukturierte Funktionsmaterialien sind zum Beispiel Container für Agro- und Pharmawirkstoffe und Pigmente.

Verdruckbare Materialien für die organische Elektronik

    Solarzellen auf Basis organischer Materialien
  • Das IP3 ist in das Teilvorhaben Nanostrukturierung des BmBF Spitzenclusters "Forum Organic Electronics" eingegliedert. Forschungsschwerpunkt in diesem Projekt sind hybride Materialien z.B. aus anorganischen Halbleitern und zusätzlichen organischen funktionellen Komponenten.
  • Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften wie z.B. der gleichmäßigen Einstellung der Leitfähigkeit erfüllen Nanopartikel die hohen Qualitätsanforderungen der Organischen Elektronik. Die Partikel sind in Flüssigkeiten gebunden, so dass deren sichere Handhabung und umweltgerechte Herstellprozesseung gewährleistet werden können.
  • Entwickelt werden skalierbare Prozesse für verdruckbare Materialien. So werden die an die Produktion gestellten Kosten- und Mengenziele erreicht.

Suspensionen für die heterogene Katalyse

    Hochleistungskatalysatoren für die Chemie
  • Katalysatoren vermindern bei chemischen Reaktionen den Energieeinsatz bei der Umsetzung und sorgen für hohe Ausbeuten. Häufig werden seltene und teure Edelmetalle wie z.B. Platin eingesetzt. Die Materialentwicklung dient der Ressourcenschonung wie auch der Kostenoptimierung.
  • Die Reaktionsgeschwindigkeit bei heterogenen Katalysen hängt von der Oberfläche des bereitgestellten Aktivmaterials ab, so dass zur Minimierung der Einsatzmengen das Aktivmaterial fein verteilt vorliegen muss. Allerdings neigen kleine Inseln von metallischem Aktivmaterial dazu, mit der Zeit zu größeren Elementen zusammen zu wachsen.
  • Die Forschung umfasst die Herstellung der Trägerpartikel, die Funktionalisierung mit der Aktivkompenente in der Gasphase, die Überführung des Aerosolstroms in eine Suspension, d.h. die Aufbereitung in ein fertiges Produkt.
  • Das Verständnis dieser Prozesse wird im IP3 direkt für Strategien für die Verhinderung der Deaktivierung von Katalysatoren eingesetzt.
 
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