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  • 01.01.2011: Gemeinsame Forschergruppe von KIT und BASF eingerichtet

Druckbare Elektronik, chemische Katalysatoren und intelligente Pigmente – Wissenschaftler vom KIT und der BASF erforschen in einer  gemeinsamen Nachwuchsforschungsgruppe – einer Shared Research Group (SRG) –, wie sie Materialien besondere Eigenschaften verleihen können. „Diese besonderen Eigenschaften werden hervorgerufen durch nanoskalige Strukturen auf Partikeln. Solche Strukturen werden von uns aufgebaut, charakterisiert und auf ihre Wirkung hin untersucht“, so Dr. Martin Seipenbusch, Leiter der neu eingerichteten Gruppe. Hierzu verwenden die Wissenschaftler ein spezielles Verfahren: Hersteller von Mikrochips nutzen die Chemical Vapor Deposition (CVD) schon heute zur Herstellung dünnster Schichten auf großen Oberflächen. Die Anwendung der CVD auf Partikeln ist neu, so dass die Forscher zunächst die wissenschaftlichen Grundlagen erarbeiten und dann gezielt Materialien auf der Nanoskala mit elektronischen oder katalytischen Funktionen versehen. Die Wissenschaftler untersuchen außerdem, wie sich die winzigen Strukturen unter Anwendungsbedingungen, beispielsweise unter hohen Temperaturen in Autoabgaskatalysatoren, verändern. Die Strukturen auf den Oberflächen verändern bei hohen Temperaturen ihre Größe und verlieren so teilweise ihre Eigenschaften. Wesentliche Aufgabe der SRG ist es, diese Vorgänge zu beobachten, zu vermessen und in Modelle einzubauen. Auf diese Weise können die Produkte so weiter entwickelt werden, dass die Vorteile der Nanofunktionalisierung dauerhaft erhalten bleiben. Das Wissen fließt in das 2008 von KIT und BASF gegründete JointLab IP3 ein, um neue Funktionsmaterialien für die oben genannten Anwendungen rohstoffsparend und energieeffizient zu entwickeln.

 
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